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Herbstwettfahrten 2025 des Segler-Verein Wakenitz e.V. und Landesmeisterschaft Schleswig-Holstein im Kanusegeln

Ein durchweg gelungenes Wochenende mit einer tollen Regatta

Am Wochenende des 30. und 31. August 2025 richtete der Segler-Verein Wakenitz e.V. seine traditionellen Herbstwettfahrten aus. Auf dem Ratzeburger See kamen drei Klassen zusammen: die 12-Fuß-Dinghys, die International Canoes (IC) und die Taifun-Klasse.

Die Seglerinnen und Segler der drei Klassen fanden nahezu perfekte Bedingungen vor: Sonnenschein von morgens bis abends, 8 bis 15 Knoten Wind, drehend und anspruchsvoll, forderten taktisches Geschick und schnelle Reaktionen. Am Samstag wurden drei Wettfahrten gestartet, am Sonntag folgten zwei weitere Rennen.

Neben dem sportlichen Teil kam auch das Vereinsleben nicht zu kurz. Der Segler-Verein Wakenitz hatte für ein ausgiebiges Frühstück am Sonntag gesorgt, und am Samstagabend trafen sich aktive Segler, Helfer und Vereinsmitglieder zu einem langen Grillabend.

Das eingespielte Regattateam sorgte für reibungslose Abläufe auf dem Wasser und an Land. Die gesamte Veranstaltung war geprägt von guter Stimmung und einem offenen Miteinander. Nicht wenige fühlten sich auf dem Vereinsgelände mit seiner grünen Umgebung und den kleinen Wegen fast wie im Auenland – eine ganz besondere Atmosphäre, die diese Regatta immer wieder auszeichnet.

IC-Kanu

Die International Canoes boten spannenden Segelsport auf höchstem Niveau. Frederik Steimann (SSC) dominierte mit drei Siegen in fünf Wettfahrten und setzte damit ein klares Ausrufezeichen. Dahinter lieferten sich Emma Grigull (SCPR) und Niklas Steimann (DBYC) ein enges Duell, das Emma dank eines ersten Platzes und mit nur zwei Punkten Vorsprung für sich entscheiden konnte.

Ergebnisse IC-Kanu:

1. Frederik Steimann (SSC)
2. Emma Grigull (SCPR)
3. Niklas Steimann (DBYC)

Taifun

Auch in der Taifun-Klasse wurde hochklassig gesegelt. Andreas Steimann (SSC) dominierte mit vier Siegen und ließ der Konkurrenz keine Chance. Torben Kossel (NFBS-W) überzeugte mit taktisch kluger Fahrweise und belegte Rang zwei. Christian Wulf (DKV FK) musste einige Ausfälle verkraften, zeigte aber kämpferischen Einsatz bei seiner dritten Einhandregatta.

Ergebnisse Taifun:

1. Andreas Steimann (SSC)
2. Torben Kossel (NFBS-W)
3. Christian Wulf (DKV FK)

12-Fuß-Dinghy

Die Dinghy-Segler segelten nur vier Wettfahrten und zeigten enge Positionskämpfe. Jochen Brecht (HSC) und Torsten Keller (MSC) wechselten sich mit den Wettfahrtsiegen ab. Punktgleich, aber mit dem Sieg im letzten Rennen, gewann Jochen schließlich die Regatta. Andreas Fuhrhop (LYC) sicherte sich mit drei dritten Plätzen den Bronzeplatz.

Ergebnisse Dinghy:

1. Jochen Brecht (HSC)
2. Torsten Keller (MSC)
3. Andreas Fuhrhop (LYC)

Die Herbstwettfahrten 2025 waren eine gelungene Mischung aus sportlichem Wettkampf, hervorragender Organisation und geselligem Miteinander. Kaiserwetter, bestes Segeln, ein starkes Regattateam und das besondere Flair des Vereinsgeländes machten das Wochenende für alle Teilnehmenden zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Eine stärkere Beteiligung der IC- und Taifun-Segler wäre im kommenden Jahr wünschenswert – die Regatta, das Revier und das Team sind hervorragend, es lohnt sich.

Bericht: Christian Wulf / Fotos: Florian Mösch

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Veröffentlicht am: 2025-09-02 00:00:00 von Christian Wulf

Euro Cup 2025 der International Canoe – Deutsche Kanusegler mischen an der Spitze mit

Vom 21.–25. Juni 2025 fand in Brixham, Großbritannien der Euro Cup 2025 statt. Mit dabei ein vielköpfiges Kanu-Segler-Team aus Deutschand

In der letzten Juniwoche versammelte sich die Internationale Canoe (IC) Klasse zum Euro Cup 2025 an der Südküste Englands. Gastgeber war der Brixham Yacht Club – gelegen auf einem kleinen Gelände direkt am Hafen, eingerahmt von Fischkuttern, Werftbetrieb und Möwengeschrei.
19 Segler gingen an den Start: 15 aus Großbritannien, vier aus Deutschland. Mit zwei Trailern und langer Anreise aus Flensburg, Hannover und Bad Segeberg rückte das deutsche Team an – sportlich gut aufgestellt und mit jeder Menge Begeisterung im Gepäck.
Die Boote standen direkt am Club, genächtigt wurde auf einem Zeltplatz oberhalb des Hafens. Die Bedingungen auf dem Wasser zeigten sich abwechslungsreich – von Starkwind bis hin zu kompletter Flaute war alles dabei.

Montag – Auftakt mit klarer Präsenz
Zum Regattastart am Montag zeigte sich Brixham von seiner besten Seite: Sonne, 3–4 Bft, drehende Winde – perfekte Bedingungen für zwei knackige Rennen auf dem klassischen Dreieckskurs.
Freddy Steimann segelte sich direkt in den vorderen Bereich und beendete das zweite Rennen auf einem starken 4. Platz – ein erstes Ausrufezeichen. Emma Grigull gelang mit einem 5. Platz ebenfalls ein starker Einstieg und Simon Beers hielt sich im Mittelfeld. Schon früh wurde klar: Die Deutschen segeln vorn mit.

Dienstag – Wind, Welle und das Long Distance Race
Nach einer kurzen Morgenbesprechung ging es zunächst in ein reguläres Rennen, anschließend folgte das Long Distance Race mit 12 Seemeilen, das einmal quer durch die Bucht führte. Mit nordwestlichem Wind und stetiger Dünung war der Tag eine echte Herausforderung – taktisch und körperlich.
Freddy fuhr erneut in die Topgruppe und konnte beim Long Distance Race einen weiteren vierten Platz einfahren, dicht gefolgt von Simon auf dem sechsten Platz. Simon glänzte auch im ersten Rennen, in dem er sein Boot mit dem T-Foil zum Laufen brachte und einen 5 Platz erzeilte. Während Emma die erste Wettfahrt noch im Mittelfeld beenden konnte, sammelte sie beim Long Distance Race ihren ersten Streicher mit einem 14. Platz und hatte mit dem starken Wind, der bis zu 32 kn auffrischte, und den Wellen zu kämpfen.

Mittwoch – Flaute und Klassenleben
Am dritten Regattatag ließ der Wind auf sich warten. Die Boote blieben an Land, Segler standen am Ufer, prüften Riggspannungen – oder tranken Tee. Gegen Mittag wurde endgültig abgesagt.
Trotzdem wurde der Tag genutzt: Die britische IC-Klassenvereinigung lud zur Jahressitzung – bei der das deutsche Team eingeladen war, über die Planung für die Saison 2026 zu berichten und sich über die Teilnahme der anstehende WM 2027 in Australien beraten wurde. Am Abend folgte ein gemeinsames Club-Dinner: Drei Gänge, lange Tafel, viele Gespräche – über Boote, Segel und Erfahrungen. Ein wertvoller Tag – auch ohne Wettfahrten.

Donnerstag – Taktisches Segeln bei wenig Wind
Der Start wurde wegen der Windprognose auf 10 Uhr vorverlegt. Das fünfte Rennen musste nach dem ersten Dreieck abgekürzt werden – Windlöcher machten das Feld nervös. Im sechsten Rennen frischte es leicht auf, zwei Runden konnten gefahren werden.
Freddy fuhr seine Wochen-Bestleitung im Ersten Rennen mit einem großartigen zweiten Platz. Auch Emma zeigte erneut ihr Gespür für taktische Situationen bei Leichtwind. Mit einem 5. Platz gehörte auch sie zur Spitze. Simon blieb in Schlagdistanz. Milena fuhr ihre ersten Wettfahrten auf dem Internationalen Wettkampf und kam als vorletzte trotzdem mit einem breiten Lächeln vom Wasser – eine schöne Leistung.

Freitag – Finale mit Rückenwind
Am letzten Tag zeigte sich die Bucht noch einmal von ihrer sportlichen Seite: auffrischender Wind, gutes Regattawetter. In beiden abschließenden Rennen wurde offensiv gesegelt – um jeden Platz wurde gekämpft.
Freddy konnte sich zwar nicht ganz in den Top 5 halten, blieb aber konstant und wurde schließlich bester Deutscher auf Gesamtrang 7. Simon fuhr noch einen beachtlichen fünften Platz ein und beendete die Meisterschaft auf dem 8. Platz, gefolgt von Emma auf Platz 9.

Gratulation ans Podium
Sam Barker aus Castle Cove dominierte die Serie souverän und sicherte sich den Gesamtsieg mit beeindruckender Konstanz, Geschwindigkeit und seinem neuen Boot. Sein Vereinskollege Mike Fenwick folgte auf Rang zwei, während Alastair Warren aus Aldeburgh sich mit einer starken Abschlussleistung den dritten Platz sicherte. Das deutsche Team gratuliert zu dieser tollen Leistung!

Gesamtergebnisse der deutschen Boote
Platz 7. Frederik Steimann GER 86 -> Schnell und konstant immer vorne mit dabei
Platz 8. Simon Beers GER 83 -> Solide Platzierungen, stark vor allem bei viel Wind
Platz 9. Emma Grigull GER 90 -> Immer wieder vorne mit dabei, punktet bei Leichtwind
Platz 19. Milena Lützen GER 97 -> Erste internationale Regatta, Newcomer mit Potenzial

Flottenerweiterung
Zum Abschluss der Woche wurde nicht nur Bilanz gezogen – sondern auch eingepackt. Ein gebrauchter IC wurde direkt vor Ort an einen deutschen Newcomer vom Steinhuder Meer vermittelt, der dem fachlichen Rat seiner Teamkollegen vertraute und das Boot kaufte. Die Flotte wächst – ganz praktisch und ganz greifbar.

Ein gelungener Auftritt
Der Euro Cup 2025 in Brixham zeigte, dass das deutsche IC-Team nicht nur mithalten kann – sondern in der Lage ist, vorne mitzufahren. Mit drei Booten regelmäßig in der Spitzengruppe und einer geschlossenen, kameradschaftlichen Präsenz war der Auftritt auf ganzer Linie gelungen.

Bericht und Fotos Emma Grigull

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Veröffentlicht am: 2025-07-31 00:00:00

Woodstock 2.0 Regatta – Segelsport und Musik am Segeberger See

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Am 05. und 06. Juli 2025 fand auf dem Segeberger See die Woodstock 2.0 Regatta statt. Gastgeber war der Segeberger Segel-Club in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein). Gesegelt wurde in den Klassen Conger, Laser Master, OK, Pirat, Taifun und O-Jolle. Mit über 100 Booten war die Regatta restlos ausgebucht und sorgte für ein beeindruckendes Regattabild auf dem See.

Sportlich bot das Wochenende spannende Wettfahrten und faire Bedingungen. Mindestens ebenso prägend war jedoch die besondere Atmosphäre an Land. Die Veranstaltung knüpfte an eine Erfolgsgeschichte an: Bereits vor zwei Jahren, zum 75-jährigen Jubiläum des Segeberger Segel-Clubs, hatte der Verein das erste Konzert der Europatournee von Frank Schönfeldt und den Schwimmwesten nach Segeberg geholt.

Zwei Jahre später kam es zur Neuauflage. Anlässlich seines 70. Geburtstags setzte Frank Schönfeldt seine Europatournee fort und machte mit dem zweiten Konzert der Tour erneut in Bad Segeberg Station – verbunden mit einer Regatta der ihm nahestehenden Bootsklassen.

Der Samstagabend wurde zum Höhepunkt des Wochenendes: Auf einer Seebühne am Segeberger See feierte Frank Schönfeldt gemeinsam mit den Seglerinnen und Seglern seinen Geburtstag. Bei ausgelassener Stimmung, gemeinsam gesungenen Liedern und bunt beleuchteten Booten auf dem Wasser entstand eine einzigartige Kulisse, die Segelsport und Musik auf besondere Weise verband.

Die Woodstock 2.0 Regatta war damit nicht nur sportlich ein voller Erfolg, sondern auch ein eindrucksvolles Gemeinschaftserlebnis – ein Wochenende, das Teilnehmenden und Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Veröffentlicht am: 2025-07-07 00:00:00

Raps Cup 2025 in Preetz

Am Wochenende vom 21. bis 22. Juni fand in Preetz der diesjährige Raps Cup statt – eine anspruchsvolle, aber gelungene Regatta bei sommerlichen Temperaturen von über 30 Grad. Ausrichter war der Segelclub Preetz e.V., ein traditionsreicher Verein mit über 60 Jahren Geschichte, der besonders für seine engagierte Jugendarbeit bekannt ist. Die Regatta wurde auf dem landschaftlich reizvollen Lankersee ausgetragen, dessen wechselhafte Bedingungen zwischen engen Durchfahrten und freien Wasserflächen seglerisches Können fordern.

Die Windverhältnisse waren herausfordernd: Mit 2 bis 12 Knoten – entsprechend Windstärken von 1 bis 4 Beaufort – sowie stark drehenden Böen und wechselnden Richtungen verlangte das Wochenende den Teilnehmenden einiges ab – sowohl taktisch als auch konditionell.

Trotz dieser Bedingungen konnten sechs Wettfahrten gesegelt werden. Claudius Junge (GER 401, Taifun) dominierte das Feld mit vier ersten Plätzen und sicherte sich verdient den Gesamtsieg. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Andreas Steimann (GER 403) und Hendrik Kohrs (GER 360), ebenfalls auf Taifunen. Auch Segler des gastgebenden Vereins SCPR waren vertreten, u. a. Emma Grigull (GER 370) und Luri von Hennig (GER 215493), die respektable Platzierungen im Mittelfeld erreichten.

Die Mischung aus verschiedenen Bootsklassen – mit den Taifunen als Vertreter der Kanuklassen und den ILCA 6 (Laser) als klassische Segelboote – sorgte für ein spannendes und abwechslungsreiches Regattabild. Die Wettfahrten wurden souverän von Amon Rebitz vom Segelclub Preetz geleitet, der mit seinem Team auch bei schwierigen Bedingungen für faire und reibungslose Abläufe auf dem Wasser sorgte. Die Stimmung unter den Teilnehmenden war wie immer sehr positiv – getragen von sportlichem Ehrgeiz, gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Spaß am Segeln.

Wir freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung des Raps Cups im nächsten Jahr. Ein herzlicher Dank gilt dem Segelclub Preetz als ausrichtendem Verein – insbesondere dem engagierten Organisationsteam mit Claudius Junge, Amon Rebitz (Wettfahrtleitung) sowie der Vorsitzenden Betina Bewarder. Ihr Einsatz, unterstützt von zahlreichen Helfern vor Ort, hat eine rundum gelungene Veranstaltung möglich gemacht.

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Veröffentlicht am: 2025-06-23 00:00:00 von Christian Wulf

DM 2025 beim DBYC Berlin

Die International Kanus die Taifune und die Taifune Jugend haben sich dieses Jahr in Berlin getroffen zur deutschen Meisterschaft der Kanusegler. Ausnahmsweise wurde die deutsche Meisterschaft bereits über Himmelfahrt durchgeführt und nicht wie sonst in den Sommerferien. Die Beteiligung war ausgesprochen zahlreich, bei den IC immerhin 13 Boote bei den Taifun 18 und die Taifune Jugend war immerhin mit zwei Booten vertreten. Wir waren zu Gast beim deutsch-britischen Yachtclub direkt gegenüber dem Wannsee. Wir hatten also ein Revier mit reichlich sonstigem Schiffsverkehr, vielen anderen Segelbooten und gefühlt ewig lange Lastschiffe der Binnenschifffahrt.

Die Öffnung war bereits am Mittwoch und am Donnerstag waren dann die ersten Wettkämpfe auf dem Wasser. Gewöhnen musste man sich an drehende Winde, obwohl die ortsansässigen Spezialisten uns mitteilten, dass diese Windrichtung überwiegend Westwind noch der Wind sei, der am konstantesten zu segeln sei. Trotz dieser Besonderheit haben wir es geschafft, drei Wettfahrten an diesem Tag zu segeln. Der Wind an diesem Tag war mit um die vier Windstärken gut beherrschbar und trotz einzelner Wolkenfelder haben alle genug Sonne auf dem Wasser genießen können. Am zweiten Segeltag waren uns vier Wettfahrten angesagt, gestartet haben wir mit ca. drei Windstärken, die sich im Verlauf des Tages auf bis zu fünf Windstärken gesteigert haben. Bei so wechselnden Winden war das Verlegen des Kurses eine wahre Herausforderung, sodass die Wettfahrtleitung häufiger nachbessern musste. Die Wettfahrtleitung bestand aus dem Regattaobmann des Vereins und vielen aus ganz Deutschland mit angereisten Helfern und einigen Unterstützung aus dem eigenen Verein. Ihnen allen sei herzlichen Dank für Ihre eingesetzte Freizeit.

Zu den seglerischen Ergebnissen: bei der Taifune Jugend führte Johann aus Neuruppin zusammen mit Maja aus Hildesheim vor Friederike und Emma aus Preetz.
Bei den Taifunen war das Feld erstaunlich eng beieinander, sodass es möglich war, durch kleinste Fehler oder Tricks auf der Zielkreuz drei Plätze nach vorn oder hinten zu segeln, es galt also mit höchster Konzentration alle Wettfahrten durchzustehen. Erster ist Niklas Steinmann geworden, zweiter Martin Droll und dritter Claudius Junge.

Bei den International Canoes musste in der Regel eine Runde mehr gesegelt werden damit sie ungefähr zeitgleich mit den Taifunen ins Ziel kam, was erstaunlich gut hingekommen ist und manchmal zu sehr spannenden engen Zielsituation geführt hat. Erster wurde mit nur einem zweiten Lauf, der gestrichen werden konnte, Ole Junge, zweiter Axel Bierwagen und dritter Simon Beers.

Einen dritten Wettfahrttag hatten wir zwar geplant, mussten wir allerdings auf Grund des mangelnden Windes nach einigen Stunden Wartezeit dann komplett absagen, sodass wir noch einen wunderschönen Sommertag am See hatten. Besonders erwähnen darf ich noch die besonders gute Verpflegung. Hier vielen Dank an die Bewirtung durch die Gastronomie des deutsch-britischen Yachtclubs, danke auch an den amerikanischen Yachtclub International Berlin, der uns zu einem Grillabend eingeladen hat und zu dem wir mit einem Kutter hinüberfahren durften am zweiten Tag. Und auch vielen Dank noch mal an den deutsch-britischen Yachtclub, der uns mit einer Kutterfahrt am letzten Tag (zumindest für die, die gerade nicht ihr Boot einpacken mussten) die Gelegenheit gegeben hat um das Seengebiet um den Wannsee bis nach Potsdam kennen zu lernen, inklusive der dort zahlreich vorhandenen Schlösser, Schlossruinen und Agentenbrücken.
Eine Besonderheit dieser deutschen Meisterschaft war, dass wir mehrere Jugend-Steuerpersonen hatten, die uns mit Klavierspiel erfreuten: Friederike am Abend nach dem Grillabend auf dem Flügel des Vereins die ca. eine halbe Stunde und mit wunderschönem Klavierspiel einen ruhigen Abendausklang geschenkt hat, und Johann, der am nächsten Tag ebenfalls seine Klavierkünste verlauten ließ. Ob wir diese Tradition im nächsten Jahr in Markkleeberg, dort wo die nächste deutsche Meisterschaft stattfinden soll, fortsetzen können ist noch offen. Auch ob der DKV uns dort eine eigene Konzerthalle zur Verfügung stellen mag, in seinem Camping Lager für mehrere 1000 DKV Kanuten… Wir werden sehen, was die Zukunft so bringt.
Insgesamt waren es einige sehr eindrucksvolle und erlebnisreiche Tage, vielen Dank gilt natürlich Niklas und Roger für die viele Organisation.
Bericht von Claudius Junge

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Veröffentlicht am: 2025-06-01 00:00:00